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9.9.2026

3 min

Nomentia erweitert die Smart Treasury Suite um neue Module

Espoo, Finnland - 09.09.2026 - Nomentia, ein führender europäischer Anbieter von Treasury- und Cash-Management-Lösungen, erweitert seine Smart Treasury Suite um neue Funktionen. Sie sollen Treasury- und Finance-Teams dabei unterstützen, die operative Kontrolle enger mit fundierten Analysen und schnelleren Entscheidungen zu verknüpfen.

Treasury-Teams müssen heute immer umfassendere Fragen zu Liquidität, Zahlungsverkehr, finanziellen Risiken und künftigen Cash-Positionen beantworten. Gleichzeitig liegen die dafür relevanten Informationen häufig über Systeme, Tabellen und einzelne Prozesse verteilt. Die Smart Treasury Suite von Nomentia schafft dafür eine gemeinsame Grundlage, auf der Bank- und ERP-Daten, Treasury-Workflows, Kontrollen, Reporting und Intelligence zusammenspielen.

Die aktuellen Erweiterungen betreffen sechs Bereiche:

  • Nomentia Analytics und Natural-Language-Reporting bringen integriertes Reporting direkt in Nomentia. Dazu gehören vorkonfigurierte Reports, die von Nomentia-Experten gepflegt werden, sowie Self-Service-Reporting für spezifischere Auswertungen. Mit Nomentia AI können Anwender außerdem Ad-hoc-Fragen in natürlicher Sprache an ihre Daten und Dashboards stellen, anstatt Daten wiederholt zu exportieren und neu aufzubereiten.
  • Nomentia Predictive Forecasting erstellt auf Basis historischer Cashflow-Daten KI-generierte kurz-, mittel- und langfristige Prognosen. Diese können neben bestehenden Liquiditäts- und Tochtergesellschaftsprognosen genutzt werden, um Abweichungen sichtbar zu machen, Annahmen zu hinterfragen und die Prognosegenauigkeit sowie das Vertrauen in die Planung zu erhöhen.
  • Nomentia AI and AI Agents ermöglichen den Zugriff auf Treasury-Informationen in natürlicher Sprache und unterstützen kontrollierte Automatisierungen auf der Plattform. Antworten basieren auf aktuellen, berechtigungsabhängigen Daten; Finanzberechnungen erfolgen über deterministische Plattformservices. Bei von der KI vorgeschlagenen Änderungen bleibt der Mensch eingebunden, und bestehende Kontrollen gelten auch in KI-gestützten Workflows. Über MCP-Tools können Kunden Prozesse innerhalb und außerhalb der Suite automatisieren.
  • Intercompany Netting strukturiert konzerninterne Verpflichtungen und Abwicklungen und hilft Unternehmen, unnötige interne Zahlungsströme zu reduzieren sowie die Kontrolle über konzernweit verfügbare Liquidität zu verbessern.
  • Nomentia Hedge Accounting unterstützt den Lebenszyklus von Cashflow-Hedges nach IFRS 9 oder anderen lokalen Rechnungslegungsstandards - einschließlich Hedge-Dokumentation, Effektivitätstests und Buchungssätzen für FX- und Zinsabsicherungen.
  • Scenario Analysis ergänzt Treasury-Entscheidungen um eine strukturierte Was-wäre-wenn-Perspektive. Teams können beurteilen, wie sich veränderte Annahmen auf Liquidität und finanzielle Risiken auswirken und dabei auch Eventualpositionen wie Garantien im Gesamtbild berücksichtigen.

Die neuen Funktionen sind dafür ausgelegt, innerhalb derselben Treasury-Umgebung zusammenzuarbeiten - statt weitere technologische Einzellösungen zu schaffen, die Finance-Teams selbst verbinden und pflegen müssen.

„Treasury-Teams müssen immer komplexere Fragen beantworten - und zwar solange die Antwort noch relevant für die Entscheidung ist. Dafür reicht der reine Zugriff auf Daten nicht aus. Entscheidend ist eine verlässliche Grundlage, auf der Informationen, Kontrollen und Workflows bereits miteinander verbunden sind. Die neuen Funktionen der Nomentia Smart Treasury Suite geben Finance-Teams mehr Möglichkeiten, Prozesse zu verschlanken, Entwicklungen zu analysieren, künftige Veränderungen frühzeitig einzuordnen und innerhalb der Governance ihres Unternehmens zu handeln.“
- Marc Vietor, Chief Product Officer Nomentia

 

Künstliche Intelligenz in Treasury-Prozessen

Nomentias Ansatz für KI folgt demselben Prinzip. Nomentia AI arbeitet innerhalb der bereits in der Plattform definierten Berechtigungen und Kontrollen, anstatt eine separate KI-Umgebung rund um Treasury-Daten zu schaffen. Anwender können Fragen zu Liquidität, Zahlungen, Kontrahenten, Gesellschaften oder anderen verfügbaren Informationen in natürlicher Sprache stellen. Zugelassene AI Agents und MCP-Tools greifen über dasselbe Kontrollmodell auf Plattformservices zu. Zusätzlich können Kunden Nomentia AI über bevorzugte KI-Plattformen wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot nutzen.

Bei der Cashflow-Prognose kommen statistische und KI-Modelle auf Basis historischer Ist-Transaktionen zum Einsatz, um eine separate Prognose zu erstellen. Treasury-Teams können diese in Nomentia Liquidity mit bestehenden Prognosen und späteren Ist-Ergebnissen vergleichen. So entsteht eine zusätzliche, unabhängige Perspektive - und gleichzeitig lässt sich der manuelle Prognoseaufwand in Tochtergesellschaften dort reduzieren, wo die historischen Daten eine belastbare Grundlage bieten.

Nomentia Analytics adressiert eine weitere typische Treasury-Herausforderung: operative Daten so aufzubereiten, dass Finance sie nutzen kann, ohne jeden Reporting-Zyklus mit denselben Exporten und manuellen Aufbereitungsschritten zu beginnen. Best-Practice-Dashboards schaffen eine konsistente Basis für wiederkehrende Analysen; Self-Service-Funktionen unterstützen Fragen, die über den Standard hinausgehen.

„Technologie entwickelt sich nie geradlinig - und KI hat den Abstand zwischen Stillstand und Fortschritt noch vergrößert. Unsere Produktteams entwickeln nicht, um gerade so Schritt zu halten, sondern um vorauszudenken. Dieses Release bringt sechs Bereiche mit konkretem Mehrwert zusammen. Jeder davon ist aus Gesprächen mit Kunden entstanden und aus der Frage, was sie tatsächlich brauchen - nicht daraus, was sich am einfachsten ausliefern lässt.“
- Alexander von Schirmeister, CEO Nomentia

 

Modernisierung ohne ein weiteres isoliertes System

Nomentia hat festgestellt, dass die meisten Treasury-Teams bereits mit mehreren Systemen arbeiten und dass die Komplexität von Integration und Implementierung weiterhin zu den wichtigsten Hürden bei der Modernisierung gehört. Gleichzeitig besteht großes Interesse an modularen Treasury-Lösungen, die schrittweise eingeführt werden können, ohne die bestehende Umgebung vollständig ersetzen zu müssen.

Die Smart Treasury Suite folgt diesem modularen Ansatz. Unternehmen können einzelne Treasury-Bereiche nach Bedarf einführen und weiterentwickeln, während Daten, Workflows und Kontrollen auf der Plattform miteinander verbunden bleiben.

„Modernes Treasury wird nicht allein dadurch effektiver, dass weitere Anwendungen hinzukommen“, so Vietor weiter. „Der Wert entsteht, wenn die einzelnen Bereiche des Treasury zusammenspielen. Dann verbringen Finance-Teams weniger Zeit damit, sich das Gesamtbild immer wieder neu zusammenzubauen, und mehr Zeit damit, auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen.“

Die erweiterte Smart Treasury Suite baut auf Nomentias bestehenden Funktionen für Payments, Bank & ERP Connectivity, Cash & Liquidity Management sowie Treasury & Risk Management auf.

 

Über Nomentia

Als europäischer Marktführer für Treasury- und Cash-Management-Lösungen unterstützt Nomentia über 1.400 Treasury-Teams in 100 Ländern dabei, ihre beste Leistung zu erbringen. Die Plattform verarbeitet jährlich mehr als 2 Billionen Euro. Nomentia ist ein End-to-End-TMS, das sich auf globale Zahlungen, Bankkonnektivität als Service, Cash-Prognosen und -Transparenz, Bankkontenverwaltung, Automatisierung von Finanzprozessen, Treasury-Workflows, FX-Risiko, In-House-Banking und Trade Finance spezialisiert hat.

www.nomentia.com