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Cash visibility
PLETZER-Gruppe
Schrittweiser Aufbauf einer Treasury-Plattform bei einem gemeinnützigen Gesundheitsträger.
Gründungsjahr
1964
Branche
Industrie, Immobilien, Tourismus
Unternehmen
Die Pletzer Gruppe ist ein familiengeführtes Tiroler Unternehmen, das in den Bereichen Industrie, Immobilien und Tourismus aktiv ist. Mit rund 1.500 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von ca. 250 Mio. EUR umfasst das Portfolio die Produktion von bis zu 12.000 Wärmepumpen, mehrere Gewerbeimmobilien und sechs Hotels.
Über die Pletzer-Gruppe
Die Pletzer Gruppe ist ein familiengeführtes Tiroler Unternehmen in zweiter und dritter Generation mit Aktivitäten in den Bereichen Industrie, Immobilien und Tourismus. Dazu zählen unter anderem die Produktion von jährlich rund 10.000 bis 12.000 Wärmepumpen, die Entwicklung und Vermietung von Gewerbeimmobilien sowie der Betrieb von sechs Hotels.
Über die verschiedenen Gesellschaften hinweg beschäftigt die Gruppe dabei rund 1.500 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Jahresumsatz von ca. 250 Mio. EUR bei einer Eigenkapitalquote von 30% und einem jährlichen Investitionsvolumen von etwa 50 Mio. EUR.
Die Herausforderungen vor Nomentia: Mehrere Systeme, wenig Übersicht
Wie in vielen diversifizierten Unternehmensgruppen ist die Bank- und Kontenlandschaft der Pletzer Gruppe historisch gewachsen. Vor Nomentia war die Zahlungsverkehrslandschaft entsprechend fragmentiert: eine heterogene Bankenstruktur mit zahlreichen regionalen und kleineren Instituten, über 300 Konten und einer Vielzahl unterschiedlicher E-Banking-Systeme, die parallel liefen. Der Zahlungsverkehr lief somit überwiegend manuell.
„Im alten Zahlungsprozess erforderte jede Zahlung eine manuelle Freigabe per SMS-TAN“
- Manuel Pirker, Finanzen / Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Den Finanzstatus sowie kurzfristige Liquiditätsprognosen berechnete das Team überwiegend in Excel. Das bedeutete in der Praxis: hoher manueller Aufwand und fehleranfällige Prozesse.
Hinzu kam ein konkreter externer Auslöser: Der in Österreich bis dahin dominierende Multibank-Standard (MBS) sollte bis Ende 2025 vollständig durch EBICS ersetzt werden. Eine Neuausrichtung der technischen Infrastruktur stand deshalb ohnehin auf der Agenda und bot die Chance, Bankanbindung, Zahlungsverkehr und Liquiditätssteuerung in einem Zug zu modernisieren.
Die Lösung: Eine einheitliche Plattform für Zahlungsverkehr, Finanzstatus und Target Balancing
Ziel war eine bankenunabhängige, zentrale Lösung, die den Zahlungsverkehr über die gesamte Gruppe hinweg vereinheitlicht, manuelle Prozesse automatisiert und gleichzeitig Kontrolle und Compliance stärkt. Wichtig war dem Unternehmen dabei, dass die künftige Lösung eine zentrale Verwaltung von Benutzerrechten ermöglicht, mobile Zahlungsfreigabe unterstützt und das Cash Pooling der einzelnen Firmengruppen abbilden kann.
Zudem standen im Bereich Compliance die Reduktion von Betrugsrisiken, sowie die Abbildung des 4-Augen-Prinzips bei der Zahlungsfreigabe im System im Vordergrund.
Mittelfristig will die Pletzer Gruppe auch die Liquiditätsplanung und den gruppenweiten Finanzstatus in einem einzigen Tool zusammenführen, um den Planungsprozess inklusive Plan-Ist-Vergleiche künftig einfacher und verlässlicher durchführen zu können.
Mit Nomentia hat das Unternehmen sich für eine modulare Plattform entschieden, die genau diese Anforderungen abdeckt, ohne unnötige Komplexität zu schaffen. Gleichzeitig sorgt das umfassende Portfolio von Nomentia dafür, dass die Gruppe flexibel bleibt: Weitere Funktionen lassen sich bei Bedarf ergänzen, ohne dass alles auf einmal eingeführt werden muss.
„Nomentia deckt alle unsere Anforderungen im Zahlungsverkehr ab, hat ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und ein innovatives Lösungsportfolio. Das hat uns überzeugt."
– Andreas Zoppoth, Leitung Finanzierung & Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Die Implementierung erfolgte schrittweise: Nach Vertragsabschluss Ende 2023 startete die Gruppe im Frühjahr 2024 mit der ersten Bank, testete im System verschiedene Zahlungsarten, spielte Kontoauszüge ein und tätigte die ersten Gehaltzahlungen.
„Die erste Testumgebung des Systems, inklusive unserer ersten Userprofile, war innerhalb weniger Wochen bereit.“
– Andreas Zoppoth, Leitung Finanzierung & Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Nach dieser Testphase band das Unternehmen die restlichen Banken an, weshalb sich die Implementierung insgesamt etwas verzögerte: Insgesamt dauerte die Umstellung rund 12 Monate. Dabei nahmen die Abstimmungen mit den vielen Banken und formalen Unterschriftenprozessen am meisten Zeit in Anspruch.
„Die Anbindung der kleineren, lokalen Banken war herausfordernd. Nomentia hat uns dabei aber aktiv unterstützt und für die jeweiligen Institute individuelle Konvertierungslösungen entwickelt.“
– Andreas Zoppoth, Leitung Finanzierung & Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Die Ergebnisse: Mehr Effizienz, Flexibilität und Sicherheit im Alltag
Mit Nomentia läuft der Zahlungsverkehr heute einheitlich über ein System. Zahlungsdateien werden automatisch aus dem ERP eingespielt und nach zwei obligatorischen Freigaben gemäß 4-Augen-Prinzip direkt an die Bank übermittelt.
„Mit Nomentia läuft unsere gesamte Zahlungsabwicklung nun länderübergreifend über ein System. Das vereinfacht den Prozess eindeutig und erleichtert auch eine zukünftige Erweiterung in neue Länder“
– Andreas Zoppoth, Leitung Finanzierung & Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Klar dokumentierte Audit-Trails sowie zusätzliche Regelprüfungen, wie etwa Duplikatswarnungen, geänderte Lieferanten-IBAN oder auffällige Länder- und Währungskombinationen, erhöhen die Compliance und helfen, Risiken im Zahlungsverkehr frühzeitig zu erkennen.
Auch die Buchhaltung profitiert spürbar: Kontoauszüge fließen automatisch aus den Banken ins ERP, inklusive Buchungsvorschlag, sodass das Team in der Buchhaltung die Buchungen nur noch prüfen und bestätigen muss.
Neben diesen größeren strukturellen Verbesserungen, schätzt das Treasury Team im Alltag zudem ganz besonders:
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Flexibles Dashboard: Die Oberfläche der Lösung ist übersichtlich und lässt sich individuell anpassen.
„In der benutzerfreundlichen Oberfläche können wir Überweisungen schnell finden und Spalten nach unserem Geschmack anpassen (zum Beispiel Kreditor – Debitor Informationen, Verwendungszweck, etc.)“
– Manuel Pirker, Finanzen / Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
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Übersichtliche Aufstellung der Kontosalden je Kategorie: Verschiedene Filter bei der Darstellung der Kontosalden ermöglichen ein Drilldown bis auf Unternehmens-, Banken- und Kontenebene.
„Mit der übersichtlichen Aufstellung der Kontostände in Nomentia können wir Zahlungen bis ins Detail verfolgen und erkennen sofort, wo Handlungsbedarf besteht. “
– Manuel Pirker, Finanzen / Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
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Vereinfachtes Reporting: Sämtliche Übersichten und Drilldowns lassen sich einfach in eine Excel-Tabelle exportieren
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Automatisiertes Target Balancing: Nomentia bereitet die Überträge auf Basis des Zielsaldos automatisch vor, das Team muss sie nur noch prüfen und freigeben.
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Eigenständige Benutzerverwaltung: Die Änderungen und Erstellung von Benutzer:innen und Berechtigungen funktioniert ganz einfach im System.
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Erreichbarkeit des Supports: Wenn mal etwas nicht passt, ist das Nomentia-Team schnell zu erreichen:
„Der Nomentia-Support ist richtig gut. Wir erhalten oft noch am gleichen Tag eine Rückmeldung.“
– Manuel Pirker, Finanzen / Liquiditätsmanagement, Pletzer Gruppe
Mit Nomentia hat die Pletzer Gruppe eine Plattform implementiert, die dem Team mehr Kontrolle und operative Freiheit im Zahlungsverkehr zurückgibt und gleichzeitig eine stabile Basis für weiteres Wachstum bildet.
Besseres Treasury-Management beginnt mit Nomentia
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