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Cash Flow Forecasting

Kramp

Weniger manueller Aufwand im Treasury, mehr Kontrolle und Raum für Wachstum


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Gründung

1951

Branche

Großhandel

 

Über Kramp

Aus dem 1951 gegründeten lokalen Familienbetrieb ist Kramp zu Europas führendem Spezialisten für Ersatzteile, technische Produkte und digitale Lösungen in den Bereichen Landwirtschaft, Forst- und Landschaftspflege sowie Bauwesen gewachsen. Das Unternehmen betreut Kunden in mehr als 20 Ländern, bietet über 500.000 Produkte und verfügt über branchenführende E-Business-Kompetenz. Ziel ist es, den Geschäftsalltag seiner Kunden zu erleichtern und die Lieferkette kontinuierlich nachhaltiger und effizienter zu gestalten.

Kramp hat seinen Hauptsitz in Varsseveld in den Niederlanden, ist weiterhin in Familienbesitz und nicht börsennotiert. Diese Eigentümerstruktur spiegelt die langfristige Ausrichtung des Unternehmens wider: Kramp verbindet internationale Größe mit Beständigkeit und dem Unternehmergeist seiner Wurzeln als Familienbetrieb.

Zusammenarbeit, Eigenverantwortung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden prägen weiterhin die Entwicklung von Kramp. Diese Werte ermutigen die Teams, Wissen und Erfahrungen zu teilen, Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen, sich bei Entscheidungen auf Daten zu stützen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Nach diesen Grundsätzen überprüfte Kramp auch seine Treasury-Prozesse und erkannte den Bedarf an einer zentraleren, verlässlicheren und skalierbaren Grundlage.

Die Herausforderung: Treasury-Komplexität reduzieren

Vor Beginn des Projekts sah Kramp Verbesserungsbedarf in seiner Treasury-Organisation. Zwar lagen Informationen über die verfügbaren liquiden Mittel bereits vor, doch fehlte es an einer einheitlichen, zentralen Sicht, die das Wachstum des Unternehmens ausreichend unterstützen konnte. Im Treasury-Alltag stützte sich Kramp stark auf Excel, die manuelle Auswertung von ERP-Daten und mehrere Bankportale. Das machte die Abläufe komplex und zeitaufwendig.

Die Daten waren über Gesellschaften und Banken hinweg nicht vollständig standardisiert. Unterschiedliche Interpretationen erschwerten die Konsolidierung und beeinträchtigten die Einheitlichkeit des Treasury-Reportings. Prognosen und Berichte wurden überwiegend monatlich erstellt. Das erforderte erheblichen Aufwand, bot aber nur begrenzten Einblick in die Qualität der Prognosen und in zugrunde liegende Unstimmigkeiten.

Die Initiative war sowohl von Wachstumsambitionen als auch von betrieblichen Erfordernissen geprägt. Angesichts seiner Wachstumspläne und eines stärkeren Bewusstseins für Risiken und Kosten musste Kramp mit unveränderter Teamgröße mehr leisten. Entscheidungen stützten sich häufig eher auf Erfahrungswerte als auf unmittelbar verfügbare, konsistente Daten. Dadurch konnte das Treasury die Unternehmensführung nur eingeschränkt unterstützen.

„Auslöser für unsere Transformation im Treasury- und Finanzbereich war die Notwendigkeit, eine stärker zentralisierte, datenbasierte und skalierbare Grundlage zu schaffen. Wir wollten die Abhängigkeit von Tabellenkalkulationen verringern und das Unternehmen besser auf künftiges Wachstum vorbereiten.“
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 Anton in t'Groen, Treasury Manager, Kramp

Um diese Herausforderungen anzugehen, reichte die Einführung einer neuen Technologie allein nicht aus. Kramp benötigte einen Partner, der die operativen Anforderungen versteht und das Unternehmen beim Aufbau einer Treasury-Struktur unterstützt, die mehr Kontrolle und Effizienz ermöglicht und weiteres Wachstum trägt. Das war die Grundlage für die Partnerschaft mit Nomentia.

Die Lösung: Eine skalierbare Treasury-Grundlage schaffen

Nach einem Ausschreibungsverfahren, in dem Kramp die Lösungen anhand vergleichbarer Kriterien bewertete, fiel die Wahl auf Nomentia. Im Vergleich zu anderen Lösungen überzeugte Nomentia durch die Kombination aus Flexibilität und Gesamtkostenniveau. Gespräche mit einem Referenzkunden bestätigten diesen Eindruck.

Kramp entschied sich für das Modul Liquidity, um die Transparenz über die liquiden Mittel und die Prognoseerstellung zu verbessern, sowie für Payments zur zentralen Zahlungsabwicklung. Die Einführung erfolgte schrittweise, Bank für Bank. Eine einfache Plug-and-play-Einrichtung war nicht möglich; wie schnell die Umsetzung vorankam, hing stark von den beteiligten Banken ab. Bei einer Bank verlief die Anbindung reibungslos, bei anderen waren mehr Abstimmung und Aufwand erforderlich. Rückblickend zeigte sich, dass die frühzeitige Einbindung der richtigen Beteiligten ebenso wichtig war wie die Technologie selbst.

Heute nutzt Kramp Payments, Cash Visibility und Forecasting. Fünf Banken sind angebunden, teilweise indirekt. Die Integration in die ERP-Landschaft auf Basis von Oracle über APRO verlief vergleichsweise reibungslos. Mit der Lösung kann Kramp seine Unternehmensstruktur abbilden, Benutzer eigenständig verwalten und sich leichter an das weitere Wachstum der Organisation anpassen.

„Im Vergleich zu anderen Lösungen überzeugte Nomentia durch Flexibilität und das Gesamtkostenniveau. Gespräche mit einem Referenzkunden bestätigten diese Einschätzung.“
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 Anton in t'Groen, Treasury Manager, Kramp

Dank der Zusammenarbeit mit Nomentia konnte Kramp die Lösung schrittweise einführen, an seine Organisationsstruktur anpassen und die nötige Flexibilität für sich verändernde Anforderungen bewahren. Die Verbindung aus Treasury-Technologie und einem skalierbaren Einführungsansatz schuf damit eine Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Die Ergebnisse: Mehr Kontrolle und Effizienz

Im Mittelpunkt standen für Kramp weniger einzelne Kennzahlen als zwei konkrete Ziele: den Einsatz liquider Mittel und die Inanspruchnahme von Krediten zu optimieren sowie den Arbeitsaufwand in der Shared-Service-Organisation zu reduzieren. Beide Ziele wurden erreicht.

Der Treasury-Alltag hat sich spürbar verändert. Die Mitarbeitenden müssen sich seltener in unterschiedliche Bankportale einloggen, haben einen besseren Überblick über die liquiden Mittel und arbeiten mit einem einheitlicheren Prognoseprozess. Konsolidierte Cash-Positionen lassen sich deutlich schneller und einfacher abrufen; Gleiches gilt für die Erstellung von Berichten. Die standardisierten Abläufe erleichtern außerdem die gegenseitige Vertretung im Tagesgeschäft über Treasury- und Finanzteams hinweg.

Die zentrale Zahlungsabwicklung hat die Arbeit der Shared-Service-Organisation wesentlich verbessert: Sie stärkt die Kontrolle und reduziert die operative Komplexität. Auch die Automatisierung bringt spürbare Effizienzgewinne. Alle Kontoauszüge stehen in Nomentia zur Verfügung und werden von APRO automatisch übernommen – das spart erheblich Zeit.

Insgesamt wurde die Lösung gut angenommen. Besonders die Mitarbeitenden der Shared-Service-Organisation zeigten sich begeistert. Auch die Kolleginnen und Kollegen, die Cashflow-Prognosen erstellen, erkennen die Vorteile. Die höhere Transparenz hilft dabei, Unstimmigkeiten aufzudecken und bessere Einblicke in die Buchhaltungsdaten zu gewinnen. Die Prognosegenauigkeit ist gestiegen, auch wenn Kramp das angestrebte Niveau noch nicht erreicht hat. Auf dieser Grundlage weiter aufzubauen, ist daher der nächste logische Schritt. LLM/KI spielt bereits eine Rolle, insbesondere bei der Prognose von Kundeneinzahlungen.

„Die zentrale Zahlungsabwicklung war für unsere Shared-Service-Organisation ein echter Durchbruch: Sie verbessert die Kontrolle und reduziert die operative Komplexität.“
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 Piotr Szafranski, Head of Shared Service Center bei Kramp

Über die Verbesserungen im Treasury-Alltag hinaus hat die Partnerschaft mit Nomentia für Kramp eine skalierbare Grundlage geschaffen. Darauf kann das Unternehmen aufbauen und bei sich wandelnden Treasury-Anforderungen die Automatisierung, die Prognoseerstellung und datenbasierte Entscheidungen weiter stärken.

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