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15.9.2026 | Zuletzt aktualisert am 15.9.2026

3 min

Advanced Analytics für Zahlungsverkehr und Treasury

Operative Zahlungsdaten sollten keinen Umweg über das Reporting brauchen

Jede über Nomentia verarbeitete Zahlung erzeugt Informationen: Betrag, Währung, Datum, Kontrahent, Gesellschaft, Konto, Zahlungsart, Land, Status und Rückmeldung der Bank.

Nomentia Advanced Analytics bringt das Reporting näher an diese operativen Daten. Statt die Zahlungsplattform vor allem als Quelle für Exporte zu nutzen, kann Treasury vorkonfigurierte Dashboards und Reports direkt in der Nomentia-Umgebung verwenden.

Im ersten Schritt liegt der Fokus auf Payments. Hier sind die wiederkehrenden Reporting-Anforderungen klar, und die vorhandene Datenstruktur ermöglicht konsistente, wiederholbare Analysen.

Vorkonfigurierte Dashboards beantworten wiederkehrende Fragen

Nomentia stellt Best-Practice-Dashboards und -Reports für typische Analysen im Zahlungsverkehr bereit und pflegt diese zentral. Sie können unter anderem Zahlungsvolumen und -wert, Währungen, Kontrahenten, Länder, Zahlungsarten, grenzüberschreitende Zahlungen, Muster bei abgelehnten Zahlungen sowie Details bis auf Transaktionsebene abbilden.

Der Vorteil liegt in der Konsistenz. Treasury muss dieselbe Logik nicht in jedem Reporting-Zyklus neu aufbauen, und das Management erhält eine vertraute Ausgangsbasis, die sich von Periode zu Periode vergleichen lässt.

Bei wiederkehrenden Fragen sollte der Report bereits vorhanden sein.

Das Reporting bleibt bis zur einzelnen Zahlung nachvollziehbar

Ein Management-Dashboard ist nur dann wirklich hilfreich, wenn Treasury die Bewegung dahinter erklären kann.

Aus aggregierten Ansichten können Nutzer in die relevanten Gesellschaften, Währungen, Kontrahenten oder Einzelzahlungen einsteigen. Diese Verbindung zwischen Überblick und Quelle hilft Treasury, auffällige Entwicklungen zu untersuchen, ohne dafür außerhalb der Plattform eine neue Abstimmung aufzusetzen.

Damit wird das Reporting auch belastbarer: Die zusammengefasste Kennzahl bleibt mit der zugrunde liegenden operativen Transaktion verknüpft.

Self-Service-Reporting schafft Flexibilität, wo die Standardansicht endet

Treasury-Teams werden immer unternehmensspezifische Fragen haben. Ein Management-Report kann eine andere Gruppierung erfordern, für ein Bankgespräch wird vielleicht eine andere Datensicht benötigt, und eine Audit-Anfrage kann Informationen verlangen, die nicht in die Standard-Dashboards gehören.

Mit Self-Service-Reporting können Kunden zusätzliche Ansichten auf Basis derselben kontrollierten Zahlungsdaten erstellen.

Nomentia verantwortet und pflegt die Logik der vorkonfigurierten Reports. Für kundenspezifisch erstellte Reports bleibt der Kunde verantwortlich. So bleibt die notwendige Flexibilität erhalten, ohne dass die Zuständigkeit für die Reporting-Logik unklar wird.

Nomentia AI verkürzt den Weg zu Ad-hoc-Antworten

Nicht jede Frage rechtfertigt einen neuen dauerhaften Report. Der CFO möchte vielleicht wissen, welche Bank in diesem Monat die meisten abgelehnten Zahlungen hatte. Treasury will die größten Kontrahenten mit der Vorperiode vergleichen. Oder ein Analyst braucht vor einem Gespräch kurzfristig einen Überblick über die Zahlungsaktivität einer bestimmten Gesellschaft.

Mit Nomentia AI können Nutzer ihre Daten und Dashboards innerhalb ihres jeweiligen Berechtigungsumfangs in natürlicher Sprache abfragen.

Der praktische Vorteil ist die Geschwindigkeit. Nutzer können mit der eigentlichen Frage beginnen, statt sie zunächst in Filter, Exporte und Spreadsheet-Logik übersetzen zu müssen.

Das Berechtigungsmodell bleibt Teil der Antwort

Schnelleres Reporting sollte kein paralleles Zugriffsmodell schaffen.

Nomentia Advanced Analytics und Nomentia AI arbeiten innerhalb der kontrollierten Nomentia-Umgebung. Nutzer sehen nur die Daten, für die sie berechtigt sind, einschließlich der entsprechenden Gesellschaften und Konten.

Das wird umso wichtiger, je einfacher Self-Service-Reporting und Abfragen in natürlicher Sprache den direkten Zugriff auf Finanzdaten machen. Der Weg zur Antwort wird einfacher, die Berechtigungsgrenzen bleiben bestehen.

Unterschiedliche Reporting-Zwecke brauchen unterschiedliche Aktualisierungsintervalle

Nicht jeder Report erfüllt denselben operativen Zweck. Manche Ansichten unterstützen die aktuelle Überwachung von Zahlungen, während umfassendere analytische Dashboards in einem anderen Rhythmus aktualisiert werden können.

Treasury sollte wissen, wie aktuell eine Ansicht ist, bevor sie für operative oder Management-Entscheidungen genutzt wird. Die Aktualität der Daten gehört deshalb zum Kontext eines Reports und sollte nicht hinter dem Dashboard verborgen bleiben.

Entscheidend ist eine verlässliche Antwort auf die jeweilige Frage, nicht die pauschale Aussage, jede analytische Ansicht sei in Echtzeit.

Die Analyse abgelehnter Zahlungen zeigt, wie Daten handlungsrelevant werden

Zahlungsstatusdaten werden wertvoller, wenn Treasury Muster erkennt, statt einzelne Ausnahmen nur isoliert zu betrachten.

Ein Dashboard kann zeigen, ob die Zahl der Ablehnungen steigt, welche Ablehnungsgründe am häufigsten auftreten, ob eine bestimmte Bank oder Zahlungsart überproportional betroffen ist und welche Transaktionen hinter diesem Muster stehen.

Nomentia Advanced Analytics entscheidet nicht, welche Maßnahme Treasury daraus ableiten sollte. Die Lösung schafft eine schnellere und strukturiertere Grundlage, um zu beurteilen, ob operativer Klärungsbedarf besteht, ein Gespräch mit der Bank notwendig ist oder ein Prozess angepasst werden sollte.

Zahlungen ist der erste Scope, der Nutzen für Treasury reicht weiter

Der aktuelle Fokus auf Zahlungen sollte klar benannt werden. Nomentia Advanced Analytics setzt zunächst auf Zahlungsdaten auf, die bereits über die Plattform verarbeitet wurden, und positioniert sich damit nicht vom ersten Tag an als universelle Reporting-Schicht für sämtliche Treasury-Daten.

Der Nutzen für Treasury geht dennoch weiter, weil Zahlungen eine der unmittelbarsten Datenquellen für tatsächliche Mittelabflüsse sind. Ihre Analyse unterstützt die Liquiditätssteuerung, das Bankenmanagement, das Management-Reporting, die Untersuchung von Ausnahmen und Gespräche mit dem CFO.

Das Produkt startet mit einem klar definierten Datensatz und macht genau diesen deutlich nutzbarer. Weitere Bereiche sollen direkt folgen.

Ein besserer Reporting-Prozess beginnt mit weniger Wiederaufbau

Das stärkste Ergebnis ist nicht eine größere Zahl an Dashboards. Es ist ein Reporting-Prozess, der weniger wiederkehrende Vorarbeit erfordert.

Wiederkehrende Fragen können mit gepflegten Dashboards beginnen. Unternehmensspezifische Fragen lassen sich im kontrollierten Self-Service-Reporting abbilden. Ad-hoc-Fragen können mit Nomentia AI in natürlicher Sprache gestellt werden.

So bleibt Treasury mehr Zeit für den Teil des Reportings, der weiterhin Fachwissen erfordert: zu verstehen, warum sich etwas verändert hat, einzuschätzen, ob es relevant ist, und die Auswirkungen für das Unternehmen verständlich zu erklären. 

Häufig gestellte Frage (FAQ)

Welche Daten stehen bei Nomentia Analytics zunächst im Fokus?

Der aktuelle Fokus liegt auf Zahlungsdaten, die bereits über Nomentia verarbeitet wurden. Dazu gehören unter anderem Beträge, Währungen, Kontrahenten, Gesellschaften, Konten, Zahlungsarten, Statusinformationen und Bankrückmeldungen. Weitere Bereiche sollen direkt mit dem nächsten Release folgen.

Was ist der Unterschied zwischen vorkonfiguriertem Reporting und Self-Service-Reporting?

Die vorkonfigurierten Dashboards und Reports werden von Nomentia gepflegt. Im Self-Service-Reporting können Kunden zusätzliche Ansichten auf Basis kontrollierter Daten erstellen. Für die Logik und Validierung dieser kundenspezifischen Reports bleibt der Kunde verantwortlich.

Wie ergänzt Nomentia AI Nomentia Analytics?

Nomentia AI ermöglicht berechtigten Nutzern, Ad-hoc-Fragen in natürlicher Sprache an verfügbare Daten und Dashboards zu stellen. Damit ergänzt die Lösung die wiederkehrenden Dashboards und das Self-Service-Reporting um einen schnelleren Zugang für spontane Fragestellungen.