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Hanab
In vier Monaten zu einer unabhängigen Treasury- und Zahlungsplattform
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Branche
Utilities
Über Hanab
Hanab ist ein führendes niederländisches Unternehmen mit Spezialisierung auf Energie, Technologie und Konnektivität. Mit seinen spezialisierten Geschäftsbereichen (Connectivity Solutions, Infra Solutions, Energy Solutions, Installation Technology und Pipelines & Utilities) verbindet Hanab Menschen, Unternehmen und Systeme. Die Spezialistinnen und Spezialisten arbeiten täglich daran, zuverlässige Netze für Gas, Wasser, Energie, Daten und Wärme zu schaffen.
Mit seinen spezialisierten Geschäftsbereichen und Tätigkeiten über und unter der Erde unterstützt das Unternehmen die Energiewende sowie die wachsende Nachfrage nach digitaler Konnektivität.
Hanab wurde am 13. Dezember 2024 als neue Marke eingeführt und baut auf 160 Jahren Erfahrung und Handwerkskompetenz auf. Das Unternehmen mit Hauptsitz in den Niederlanden beschäftigt mehr als 3.600 Mitarbeitende und verbindet technische Expertise und operative Exzellenz mit einem starken Fokus auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und langfristige Kundenbeziehungen. Als durch den Carve-out aus VolkerWessels eine eigenständige Treasury-Funktion aufgebaut werden musste, arbeitete Hanab mit Zanders als Implementierungspartner und Nomentia als Plattformanbieter zusammen.
Die Herausforderung: Treasury-Unabhängigkeit ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts
Hanab hatte vier Monate Zeit, um für 70 operative Gesellschaften und vier Banken eine eigenständige Treasury-Funktion aufzubauen - ohne Unterbrechungen im Tagesgeschäft. Durch den Carve-out aus VolkerWessels musste sich Hanab aus der zentralisierten Treasury- und Paymentsslandschaft des Konzerns lösen, auf die das Unternehmen über Jahre zurückgegriffen hatte. Dazu gehörten auch das bestehende Treasury-Management-System und der Payment Hub.
Gleichzeitig musste die neu entstandene Gruppe eine vollständig eigenständige Treasury-Struktur von Grund auf aufbauen. Vom ersten Tag der neuen Gruppe an musste der tägliche Betrieb uneingeschränkt weiterlaufen. Gehälter und Lieferantenzahlungen mussten verarbeitet werden, IC-Zahlungsströme weiter funktionieren, das Bankreporting fortgeführt und die bestehende In-House Bank-Struktur unmittelbar verfügbar sein. Zwar war Hanabs geografischer Umfang relativ kompakt, doch mehrere Geschäftsbereiche und zahlreiche darunterliegende Gesellschaften machten die konzernweite Abstimmung zu einem wesentlichen Teil der Herausforderung.
Hinzu kam, dass das Projekt ohne eigenes Treasury-Team startete. Während der viermonatigen Implementierung über die Sommermonate hinweg mussten die Teams das neue Setup konzipieren, konfigurieren und testen und gleichzeitig Prozesse zwischen den Geschäftsbereichen vereinheitlichen. Mehrere ERP-Systeme, unterschiedliche Automatisierungsgrade und verschiedene technische Setups erhöhten die Komplexität zusätzlich. Als neu eigenständige, Private-Equity-finanzierte Gruppe benötigte Hanab zudem von Beginn an Funktionstrennung, Freigabe-Workflows, Audit-Trails und Reporting - diese Kontrollmechanismen mussten bereits zum Produktivstart im System verankert sein und konnten nicht erst später ergänzt werden.
„Wir hatten nur vier Monate Zeit, eine unabhängige Treasury- und Paymentssumgebung aufzubauen und gleichzeitig sicherzustellen, dass das Tagesgeschäft reibungslos weiterläuft. Mit Nomentia konnten wir die Kontinuität ab Tag 1 sichern und eine skalierbare Plattform für künftiges Wachstum schaffen.“
Bas Spelbos, Corporate Finance Director bei Hanab
„Die Kombination aus engem Zeitplan, fehlendem eigenem Treasury-Team und fragmentierter IT-Landschaft machte die Implementierung zu einem Projekt mit hohem Koordinationsbedarf. Governance und Kontrollmechanismen konnten nicht später ergänzt werden; sie mussten von Anfang an in die Plattform integriert werden.“
Marieke Spenkelink, Director bei Zanders
Die Lösung: Fokus auf die Anforderungen von Hanab ab dem ersten Tag
Hanab ersetzte nicht einfach einzelne Systeme. Gefragt war eine integrierte, cloudbasierte SaaS-Treasury-Lösung, die Cash Management, Bank Connectivity, Payments, Liquidity Reporting, In-House Bank und Guarantee Management abdeckt. In einem strukturierten Auswahlverfahren wurden Nomentia,
Coupa und FIS anhand von Produktdemonstrationen und den für Hanab entscheidenden Anforderungen miteinander verglichen. Nomentia erwies sich als beste Gesamtlösung.
Ausschlaggebend waren der umfassende Funktionsumfang - insbesondere das integrierte Guarantee Management - sowie starke Branchenreferenzen wie NCC und Peab, gute G2-Bewertungen und die Präsenz in Europa.
Hanab berücksichtigte außerdem die Implementierungsdauer, die Servicequalität und die Gesamtbetriebskosten. Aufgrund der aktiven M&A-Strategie brauchte das Unternehmen eine Plattform, die nicht nur den unmittelbaren Carve-out-Zeitplan unterstützt, sondern auch für künftige Akquisitionen skalierbar ist.
„Wir suchten eine Lösung, die unsere unmittelbaren Anforderungen aus dem Carve-out erfüllt, ohne uns später einzuschränken. Die Kombination aus zentralen Treasury-Funktionen, Guarantee Management, Umsetzungsgeschwindigkeit und langfristiger Skalierbarkeit gab uns die Sicherheit, unsere Anforderungen für Tag 1 zu erfüllen und darauf weiter aufzubauen.“
Bas Spelbos, Corporate Finance Director bei Hanab
Die Umsetzung orientierte sich ab dem ersten Tag konsequent an Hanabs Prioritäten. In Phase 1 lag der Fokus auf Payments und Cash Management für die wichtigsten Bankpartner, damit die kritischsten Prozesse zum Carve-out bereitstanden. In Phase 2 wurden Gehaltszahlungen über alle Geschäftsbereiche hinweg weiter automatisiert und vereinheitlicht. Der implementierte Umfang umfasst inzwischen außerdem Liquidity Reporting, die In-House Bank und Guarantee Management.
Eine klare Aufgabenverteilung sorgte dafür, dass das Projekt trotz begrenzter interner Kapazitäten zügig vorankam. Zanders agierte als End-to-End-Implementierungspartner und Treasury-Brücke für Hanab und übernahm die Leitung von Projektmanagement, fachlichem Design, Konfiguration, Tests und Change Management. Das Team übernahm zudem Key-User-, Administratoren- und Koordinationsrollen in der Zusammenarbeit mit Nomentia, den Banken und den ERP-Teams. Nomentia brachte Plattformexpertise, technische Implementierungsunterstützung und die Einrichtung der Anbindungen ein. Hanab behielt die Verantwortung für geschäftliche Entscheidungen, Freigaben und die Abstimmung mit den Stakeholdern in den Geschäftsbereichen.
„Die klare Aufgabenverteilung zwischen Hanab, Zanders und Nomentia war entscheidend. Ein strukturierter, Blueprint-basierter Ansatz ermöglichte es den Teams, schnell voranzukommen und gleichzeitig die Abstimmung zwischen dem Unternehmen, den Banken und der ERP-Landschaft sicherzustellen.“
Marieke Spenkelink, Director bei Zanders
Das Ergebnis: Kontinuität und Raum für weiteres Wachstum
Phase 1 ging nach rund vier Monaten produktiv - rechtzeitig für die operative Trennung Hanabs von VolkerWessels. Die neue Treasury- und Paymentssplattform war innerhalb des Carve-out-Zeitfensters einsatzbereit, sodass das Tagesgeschäft ohne Unterbrechung weitergeführt werden konnte.
Die für eine neu eigenständige Gruppe erforderlichen Kontrollmechanismen waren von Anfang an Bestandteil des Betriebsmodells. Funktionstrennung, rollenbasierte Zugriffsrechte, Freigabe-Workflows nach dem Vier-Augen-Prinzip und ein lückenloser Audit-Trail wurden im Design verankert und stellten die erforderliche Governance ab dem Produktivstart sicher.
Die Nomentia Smart Treasury Suite unterstützt heute mehr als 70 operative Gesellschaften und vier Bankverbindungen. Dank ihrer modularen Grundlage können weitere Gesellschaften, Banken und Module ergänzt werden, während Hanab weiter wächst. Aus einem zeitkritischen Carve-out-Projekt ist damit eine skalierbare Treasury-Umgebung entstanden, die sowohl die heutige Organisationsstruktur als auch künftiges Wachstum und M&A unterstützen kann.
Über Zanders
Für Hanab fungierte Zanders sowohl als End-to-End-Implementierungspartner als auch als Treasury-Brücke. Das Team verantwortete Projektmanagement, fachliches Design, Konfiguration, Tests und Change Management, koordinierte die Zusammenarbeit mit Nomentia, den Banken und den ERP-Teams und übernahm während des Carve-outs Aufgaben als Key User und Administrator.
Zanders ist ein globaler Partner für finanzielle Performance in den Bereichen Treasury, Risiko und Technologie. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung unterstützt das Unternehmen multinationale Konzerne, Finanzinstitute, öffentliche Einrichtungen und NGOs bei Treasury-Strategie und -Organisation, Technologieauswahl und -implementierung, finanziellem und nichtfinanziellem Risikomanagement, Risikomodellierung, Validierungen und regulatorischer Compliance. Zanders hat zudem eine eigene Suite innovativer SaaS-Lösungen auf der Plattform Zanders Inside entwickelt und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeitende in Europa, dem Nahen Osten, Südafrika, Indien, den USA und der Region Asien-Pazifik.
Improved treasury management starts with Nomentia
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